B74neu: Erneut verschoben – erneut teurer!

Wir warten ja schon seit Herbst 2024 darauf, dass endlich die Entscheidung darüber getroffen wird, welche Variante – Ost oder West – gebaut werden soll. Die Hängepartie ist besonders für die Anwohner der geplanten Varianten unerträglich. Aber die Planungsbehörde musste im Frühjahr den Termin für die Entscheidung erneut verschieben. Sie schreibt dazu:
„Die öffentliche Vorstellung der Vorzugsvariante verschiebt sich (…) auf den Jahreswechsel 2026/2027. Ausschlaggebend sind aufwändigere Ausnahmeprüfungen sowie neue fachliche Anforderungen an alternative Varianten. Diese neuen Anforderungen machen zusätzliche Kartierungen im FFH‑Gebiet Reithbruch notwendig“ (s. Website der Planungsbehörde zur B74neu, Eintrag von März 2026)

Und der geplante Neubau wird immer teurer: War man ursprünglich von ca. 20 Millionen € ausgegangen, steht die aktuelle Kostenabschätzung, nach mehreren „Zwischenschritten“ heute bei 45,1 Millionen. Das geht aus dem „Bericht des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr zum Gesamtmittelbedarf der Bedarfspläne Schiene, Straße und Wasserstraße“ hervor (s. Bericht des BMDV, 6.9.2024, S.35)

Was sagen uns diese Aktualisierungen? Unsere Befürchtungen bestätigen sich leider immer wieder: Die geplanten Trassenführungen – gleich ob Ost oder West – sind so kritisch, dass selbst eine versierte Planungsbehörde offenbar größte Schwierigkeiten hat, eine gesetzeskonforme Planung hinzubekommen. Und die Kosten, die anfangs ohnehin schöngerechnet wurden, steigen und steigen …
Fazit: Lasst das mal lieber!

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